Der Tag, an dem man Geschichte schrieb...


Wochenlange Vorbereitungen, unzählige Telefonate, Meetings bis in die Nacht
hinein: ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesliga-Dino aus Hamburg will
wohl durchdacht und geplant sein. So schaffte es das Orga-Team mit samt
ihren vielen freiwilligen Helfern ein Event der Spitzenklasse auf die Sportanlage
in Drennhausen zu zaubern. Es ließ sich gut an, ab dem 10.10.2012 setzte
man das Geplante langsam in die Realität um. Bis am Tage vor dem großen
Spiel - einerseits Aufstiegsgeschenk für die 1.Herren der Eintracht, anderseits
ein Dank an all die Trainer und Betreuer, die ehrenamtlich ihre Freizeit mit
vielen talentierten Kindern auf den Trainingsplätzen der Elbmarsch verbringen -
Dauerregen einsetzte, der die Helfer bis auf die Knochen durchnässte und
Pessimismus aufkommen ließ. Aber Petrus hatte ein Einsehen, belohnte die
Beteiligten mit einem traumhaften Sonnenaufgang um 7:23 Uhr am
13.10.2012, dem größten Fußballtag der Elbmarsch, den es neben dem
Aufstieg der 1.Herren in die Landesliga je gegeben hat, und sorgte für perfekte
Rahmenbedingungen in der Eintracht-Elbmarsch-Arena. Pünktlich um 10:00
Uhr öffneten sich die Tore, erste Besucher warteten schon sehnlichst auf den
Einlass, um sich beste Plätze zu sichern. Der Spielmannszug aus Tespe
stimmte beim musikalischen Frühschoppen ein auf das große Spiel, das folgen
sollte. Ihr letztes Lied spielten sie dann beim Einparken des Mannschaftsbusses
des HSV. Ein Willkommens-Ständchen sorgte für eine familiäre Stimmung und
einen herzlichen Empfang. Die Stadionshow begann, der Countdown lief, die
Spieler machten sich warm und auch die kleinen, grünen Nachwuchs-Kicker
schnürten die Stiefel. 25 Kids von Eltern, die sich ehrenamtlich in der Eintracht
Elbmarsch engagieren, durften neben den großen Stars den A-Platz, den
Reinhard Büchner akribisch und perfekt auf diesen Tag vorbereitet hatte,
betreten. Und das vor – aus Hamburger Sicht – fast heimischen
Rahmenbedingungen: Lotto King Karl und Carsten Pape sangen die HSVHymne
„Hamburg, meine Perle“ live direkt vor dem Anpfiff, die Stimmung
kochte fast über. Beide Teams wurden ehrenvoll auf dem Grün durch tosenden
Beifall empfangen. Natürlich bedankte sich die Eintracht Elbmarsch bei ihren
vielen Helfern und natürlich bei den drei Hauptsponsoren dieser Veranstaltung:
die Dachdeckerei Tillmann aus Eichholz, die Volksbank Winsener Marsch eG
sowie die WirLeben-Apotheken sorgten dafür, dass dieser Tag unter diesen
Vorraussetzungen stattfinden konnte. Vor dem Anpfiff gab´s dann das
obligatorische Shake-Hands der Kapitäne: Benny Ossenfort, der bei der
Eintracht die Binde trägt, überreichte Dennis Aogo einen extra zu diesem Spiel
angefertigten Wimpel, der den Schriftzug „In Freundschaft“ sowie die Logos
beider Vereine trägt. Der Anpfiff ertönte und die Eintracht begann
hochmotiviert. Klar, was auch sonst, wenn´s schon mal gegen einen
Bundesligisten geht. Vor allem auch Matthias Spill, dem ab jetzt nur noch 16
Bundesligamannschaften auf seiner Agenda fehlen (Matze durfte in diesem
Jahr schon gegen den VfB Stuttgart ran). Und es dauerte keine 7 Minute, da
schafften die Grünen Akteure das Unvorstellbare: Christian Spill vollendet
einen tollen Angriff zum 1:0 für die Gastgeber. Das Stadion brodelte, die Fans
jubelten als wenn man soeben die Meisterschaft geholte hätte. Toll, Gänsehaut
übermannte viele Zuschauer! Gut, der HSV machte denn kurzfristig ernst,
drehte den Spieß und zog bis zur Halbzeít auf 4:1 davon (Kacar – Keibel –
Tesche – Aogo). Aber auch die HSV-Treffer wurden brav bejubelt und gefeiert.
In der Halbzeit dann das nächste Highlight: Bastian Reinhardt, Leiter der
Nachwuchsabteilung des HSV, Stand Eintracht Stadionsprecher Tobias Wenck
Rede und Antwort. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, sein Steckenpferd -
sprich: die Jugendarbeit -, sowie ehrenamtliches und soziales Engagement in
den Focus zu rücken. Beides Themen, die die Eintracht in vollem Umfang
ebenso interessiert. Bezüglich der Aussichten der Profimannschaften konnte
zwar auch Basti nicht in die Kristallkugel schauen, stellte aber fest, dass noch
einiges drin ist in einer noch langen Saison.
Nach dem Seitenwechsel und einem annähernden Komplettwechsel bei der
Eintracht ging das Toreschießen munter weiter. Zwar trafen die Gastgeber kein
zweites Mal, dennoch verkauften sich alle weiteren Eintracht-Akteure teuer
genug, so dass es nicht zweistellig wurde. Für den HSV trafen in Halbzeit Zwei
noch Tolgay Arslan, erneut Robert Tesche sowie zweimal Dennis Dieckmeier.
Nach dem Abpfiff und 90 tollen Fußballminuten wurden die beiden besten
Spieler des Spiels gewählt. Eintracht-Spielführer Benny Ossenfort, gewählt von
einer Fachjury, überreichte Dennis Aogo, der zum „Man-of-the-Match“ auf
Seiten der Gäste gewählt wurde, eine Fahne der Eintracht zum Glückwünsch
und als gleichzeitiges Andenken an diesen tollen Tag. Auch Trainer Torsten Fink
erhielt Danksagungen, dass er mit seinen Jungs den Elbmarscher Spielern
einen solch unvergesslichen Tag beschert hat.
Als der der HSV und einige der 2500 Gäste sich langsam auch den Heimweg
machten, klönten viele Fans und Freunde der Eintracht noch bei dem ein oder
anderen Getränk bis in die Abendstunden und fachsimpelten über das Spiel.
Alle freuten sich, dass es den ganzen Tag über trocken blieb, man viele Tore zu
sehen bekam und alles so reibungslos ablief. Nicht nur die Kinder, die mit auf
den Platz gelaufen sind, sondern auch die Organisatoren, die Spieler, die Helfer,
die Fans und alle anderen, die teilgenommen haben, werden den Tag, an dem
man Geschichte schrieb, so schnell nicht vergessen.

 

Für die Eintracht kamen zum Einsatz:
Thomas Zwer, Matthias Spill, Benny Ossenfort, Niklas Hackstein, Chris
Papstein, Eric Papstein, André Tillmann, Jan Flindt, Christian Spill, Finn Baltzer,
Mark Schade, Jan-Claas Eckermann, Simon Schubert, Björn Richter, Sascha
Krause, Malte Fietz, Timo Stüben, René Schade, Nico Fabian, Stefano Scazzi
und Jonas Lucas.

Elbmarscher Feiertag rückt näher – Der HSV kommt am 13.10.2012

Letzte Infos für alle Zuschauer


Nur noch knapp eine Woche bis zum größten Fußballspiel der Elbmarsch: Am
13.10.2012 um 13:00 Uhr ertönt der Anpfiff auf der Sportanlage in
Drennhausen. Die gesamte Eintracht Elbmarsch sowie die Zuschauer sind
voller Vorfreude. Damit dieser Tag möglichst reibungslos von statten geht
möchte der Veranstalter noch auf ein paar wichtige Dinge hinweisen:


Die Parkflächen vor Ort sind begrenzt:

Parkplätze sind vorhanden, aber nur von begrenzter Anzahl. So werden ausreichend Fahrradparkplätze zur Verfügung gestellt. Außerdem sorgt ein Busshuttle für die bequeme An- und Abreise in die Handwerkerstraße. Die Busse starten ihren
Shuttelservice um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr ab der Sporthalle in
Tespe mit Zwischenstopps an der Grundschule in Marschacht, in Rönne an der
Brücke sowie an der Elbmarschhalle in Stove. An den Zwischenstopps sind
ausreichend Parkplätze vorhanden. Ab 15:00 Uhr beginnt der Rücktransport im
halbstündlichen Takt.


Musikalische Eröffnung des Veranstaltungsgeländes um 10:00 Uhr:

Der Spielmannszug aus Tespe sorgt für Dorffestcharakter und spielt bis um 12:00
Uhr. Der Veranstalter erhofft sich durch den frühzeitigen Einlass eine tolle
Atmosphäre auf der Sportanlage auf der einen Seite zu schaffen, eine
Entspannung und Entzerrung am Eingang auf der anderen Seite.
Spielverlegung des Ligaspiels: Das für Sonntag, 14.10.2012, angesetzte
Heimspiel gegen die Eintracht aus Cuxhaven wurde auf den 09.12.2012
verlegt.


Ein Fußballspiel braucht Regeln, auch für die Fans:

Der Einlass auf das Veranstaltungsgelände wird nur gegen Vorlage einer gültigen Eintrittskarte
gewährt. Ein Kassenverkauf findet nicht statt, alle Karten wurden im
Vorverkauf abgesetzt. Außerdem ist das Mitbringen von Glasflaschen,
pyrotechnischen Gegenständen oder Waffen jeglicher Art verboten. Der
Veranstalter weißt zusätzlich darauf hin, dass das Betreten des Platzes zu allen
Zeiten der Veranstaltung verboten ist. Ausreichend Sicherheits- und
Ordnungspersonal steht zur Verfügung, dessen Weisungen befolgt werden
müssen. Und natürlich darf der Fair-Play-Gedanke nicht fehlen, den auch die
Zuschauer mit tragen sollten.

Fahnentag in der Elbmarsch – Ein historisches Spiel braucht einen würdigen Rahmen


Gern erinnert man sich an die Zeit, als Deutschland 1954 im Finale der Fußball-
Weltmeisterschaft in Bern Ungarn mit 3:2 schlug. Oder zumindest an die Bilder,
die der jüngeren Generation überliefert wurden. Da kann man sehen, wie dem
Sonderzug mit den frisch gebackenen Weltmeistern in jedem Bahnhof
Deutschlands zugejubelt wurde. Immer begleitet von Schwarz-Rot-Goldenen
Fahnen.
Auch die WM im eigenen Land vor 6 Jahren war hinsichtlich des Hypes in den
Straßen und auf den Fanfesten kaum noch zu übertreffen. Und auch damals war die
Deutschlandfahne – ob an Häusern oder Autos – allgegenwärtig.
Das Spiel der Eintracht Elbmarsch gegen den HSV am 13. Oktober 2012 hat für die
Elbmarsch dieselbe historische Bedeutung wie die Weltmeisterschaften 1954 und 2006 für
Deutschland.
Es ist das erste Mal überhaupt, dass der HSV in der Elbmarsch und gegen Eintracht
Elbmarsch spielt. Die Vorfreude der Menschen in der Elbmarsch kennt keine Grenzen und
das Spiel und elektrisiert die Elbmarscher seit Wochen. Durch das Aufhängen und Hissen
der HSV- oder auch der Eintracht Elbmarsch-Fahne werden die Bürger der Samtgemeinde
Ihrer Liebe zu beiden Vereinen und der Freude darüber Ausdruck verleihen, dass der HSV
nun endlich ein Spiel in der Elbmarsch austrägt. Es ist dieser besondere Tag, an dem die
Fahnen des HSV und der Eintracht Elbmarsch möglichst viele Masten, Häuser und
Fenster der Elbmarsch schmücken sollen. Und das Tollste ist, dass alle Fahnen, die
zwischen Drage und Bütlingen die Vorgärten der Anwohner schmücken, dazu beitragen,
dass unsere Jugendabteilung noch besser unterstützt wird. Eine Spende pro Fahne, die
am Tag des Spiels zu sehen ist, sorgt für beste Trainings- und Spielmöglichkeiten
für alle Kinder der Elbmarsch.
Der Fahnentag ist eine tolle Sache. Er soll dazu beitragen, dass das Spiel des HSV in der
Elbmarsch ein Ereignis bleibt, an das sich Jung und Alt noch lange erinnern werden. Und
wer weiß, vielleicht werden die Menschen in der Elbmarsch in ihre schönsten
Fußballerinnerungen neben dem Wunder von Bern 1954 und dem Sommermärchen 2006
auch bald das Herbstmärchen 2012 oder das Wunder von Drennhausen einsortieren
können. Angesichts der aktuellen Begeisterung wird Träumen ja wohl erlaubt sein

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